Wintergarten: Betriebe in Ihrer Nähe finden

Sie planen einen Wintergarten als hellen Wohnraum oder als geschützten Platz für Pflanzen, oder Ihr bestehender Wintergarten ist undicht und wird im Sommer zu heiß? Jetzt einen passenden Fachbetrieb für den Wintergartenbau finden.

Könnte auch interessant sein: Markisen, Fensterbau, Maurer, Garten- und Landschaftsbau

Standort nicht ermittelt. Bitte Ortung aktivieren. Standort ungenau. Bitte konkrete Adresse eingeben. Adresse ungenau. Bitte Ortung aktivieren. Standort nicht ermittelt. Bitte Blocker im Browser deaktivieren.

Suchergebnisse

Filter

Umkreis

Art

Siegel

Länder

Kategorien

  • Bauen & Planen (1191)

  • Sanierung & Entsorgung (62)

  • Wohnen & Einrichten (1072)

  • Sonstige Dienstleistungen (35)

  • Reinigung & Pflege (31)

  • Montage (742)

  • Garten & Außenbereich (124)

  • Haustechnik & Energie (50)

  • Industrie & Gewerbe (108)

Bewertung

Minimale Bewertung

Wintergarten in der Nähe: Wann Sie einen Fachbetrieb brauchen

Ein Wintergarten ist ein verglaster Anbau und damit ein Bauvorhaben mit Fundament, Statik, Dachentwässerung und Anschluss an das Haus. Gebaut wird er von spezialisierten Wintergartenbauern, Metallbauern oder Schreinereien, je nachdem, ob die Konstruktion aus Aluminium, Holz, Holz-Aluminium oder Kunststoff besteht. Typische Anlässe sind ein neuer Anbau, das Schließen einer bestehenden Terrassenüberdachung oder die Sanierung eines älteren Wintergartens.


Typische Leistungen beim Wintergartenbau

  • Planung: Nutzung, Größe, Ausrichtung und Konstruktion festlegen, Unterlagen für den Bauantrag vorbereiten.
  • Fundament und Anschluss: Bodenplatte oder Streifenfundament, dichter Anschluss an Hauswand und Dach.
  • Konstruktion und Verglasung: Profilsystem aus Holz, Aluminium oder Kunststoff, Dach- und Seitenverglasung.
  • Beschattung: außenliegende Wintergartenmarkisen oder innenliegende Beschattungsanlagen.
  • Lüftung: Dachfenster, Lüftungsklappen und automatische Steuerungen mit Temperatur- und Regensensor.
  • Schiebe- und Faltelemente: zum Öffnen des Wintergartens zur Terrasse.
  • Sanierung: undichte Anschlüsse abdichten, Dichtungen und Scheiben tauschen, Beschattung und Lüftung nachrüsten.

Kalt- oder Warmwintergarten: Die wichtigste Entscheidung

Ein Kaltwintergarten ist unbeheizt und wird vor allem von Frühjahr bis Herbst genutzt, etwa als geschützter Sitzplatz oder zum Überwintern von Pflanzen. Er kommt mit einfacheren, nicht wärmegedämmten Profilen aus. Ein Warmwintergarten ist dagegen ganzjährig beheizter Wohnraum. Er braucht wärmegedämmte, thermisch getrennte Profile, Wärmeschutzverglasung und eine Heizung und muss die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes an beheizte Räume erfüllen. Legen Sie die Nutzung früh fest, denn ein Kaltwintergarten lässt sich später kaum sinnvoll zum Wohnraum umrüsten.


Baugenehmigung, Beschattung und Lüftung

Ein Wintergarten ist in der Regel genehmigungspflichtig. Die Details regeln die Landesbauordnung des jeweiligen Bundeslands und der örtliche Bebauungsplan, oft spielen auch Abstandsflächen zum Nachbarn eine Rolle. Klären Sie das vor der Planung mit dem Bauamt. Ebenso wichtig sind Beschattung und Lüftung: Ohne sie heizt sich ein Glasanbau im Sommer stark auf. Außenliegende Markisen halten Wärme wirksamer ab als innenliegende Beschattung. Für die Lüftung hat es sich bewährt, warme Luft oben über Dachfenster abzuführen und unten frische Luft nachströmen zu lassen.


Was kostet ein Wintergarten?

Die Kosten hängen von Größe, Kalt- oder Warmwintergarten, Profilmaterial, Verglasung, Fundament sowie Beschattung, Lüftung und Heizung ab. Hinzu kommen Planungs- und Genehmigungskosten. Unser Tipp: Lassen Sie sich mehrere Angebote auf Grundlage derselben Planung machen und klären Sie, ob Fundament, Bauantrag, Beschattung und Elektroarbeiten enthalten sind.


So finden Sie den passenden Wintergartenbauer

  1. Standort eingeben und den Umkreis passend wählen. Für Planung, Bauphase und Wartung ist ein Betrieb in erreichbarer Nähe sinnvoll.
  2. Leistungsspektrum prüfen: Manche Betriebe bauen nur Kaltwintergärten oder Terrassenüberdachungen, andere auch beheizte Wohnwintergärten.
  3. Referenzen ansehen: Fragen Sie nach ausgeführten Wintergärten in ähnlicher Größe und Bauart.
  4. Vor der Beauftragung nachfragen: Wer erstellt Statik und Bauantrag? Wer übernimmt Fundament und Elektroanschluss? Wie sind Beschattung und Lüftung geplant? Gibt es ein schriftliches Angebot?

Die Einträge auf suchehandwerker.de stammen von den Betrieben selbst oder aus öffentlichen Quellen. Prüfen Sie Qualifikation und Konditionen deshalb immer direkt beim Anbieter.


Häufige Fragen zum Wintergarten

Braucht ein Wintergarten eine Baugenehmigung?

In den meisten Fällen ja, da es sich um einen Anbau handelt. Ob und unter welchen Bedingungen Ausnahmen gelten, hängt von der Landesbauordnung und dem Bebauungsplan ab. Eine Anfrage beim Bauamt vor der Planung schafft Klarheit.

Kann ich einen Kaltwintergarten später beheizen?

Technisch ist das möglich, aber meist nicht sinnvoll: Ungedämmte Profile und einfache Verglasung verlieren viel Wärme, und es kann Kondenswasser entstehen. Zudem kann eine Nutzung als Wohnraum baurechtlich anders zu bewerten sein.

Warum beschlagen die Scheiben im Wintergarten?

Feuchtigkeit von Pflanzen und Bewohnern schlägt sich an kalten Glasflächen nieder, vor allem bei wenig Lüftung. Regelmäßiges Lüften hilft. Beschlägt eine Isolierscheibe zwischen den Gläsern, ist sie undicht und sollte getauscht werden.