Die Renovierung betraf eine 2-Zimmer-Wohnung mit Küche, Badezimmer und Gäste-WC. Für die vollständige Renovierung der gesamten Wohnung war ursprünglich ein Gesamtzeitraum von ca. 1,5 Monaten vereinbart. Tatsächlich dauerte die Fertigstellung jedoch etwa 4 Monate. Durch diese Verzögerung entstanden für mich zusätzliche Kosten, da ich für den bisherigen Wohnsitz weiterhin Miete zahlen musste, während parallel bereits die Kreditraten für die renovierte Wohnung liefen.
Nach Übergabe der Wohnung wurden folgende sichtbare Punkte festgestellt, die aus technischer Sicht nicht vollständig ausgeführt oder nachgearbeitet erscheinen:
an Türzargen sind oberflächliche Kratzer und Lackunregelmäßigkeiten erkennbar
an Sockelleisten und Wandanschlüssen sind unsaubere Acrylfugen vorhanden und teilweise Verschmutzungen sichtbar
im Badezimmer wurde unter dem Waschtisch ein flexibler Ablaufschlauch anstatt eines festen Siphons verbaut
an mehreren Sanitärobjekten sind fehlende Silikonabdichtungen feststellbar (Bad und Gäste-WC)
an Fliesenwänden befinden sich Bohrlöcher, die später mit Silikon verfüllt wurden, wodurch die Flächen optisch ungleichmäßig wirken
an Fensterrahmen und Laibungen sind Farb- und Spachtelreste sichtbar, die nach dem Streichen nicht sauber entfernt wurden
an einer Wandfläche sind offene Spachtelstellen und Verfärbungen erkennbar
bei der Übergabe waren in mehreren Räumen sichtbare Baustellen-Rückstände vorhanden, es wurde keine vollständige Endreinigung durchgeführt
Während der Renovierungsphase kam es zusätzlich zu einem Wasserschaden im Badezimmerbereich. Aufgrund unvollständiger Abdichtung musste eine Versicherungsgesellschaft eingeschaltet werden,um Ursache und Schadensumfang aufzunehmen
Bei der Ausführung kam es außerdem zu wiederholten Unterbrechungen. Arbeiten wurden teilweise über mehrere Tage nicht weitergeführt. Vereinbarte Arbeitszeiten und Terminabsprachen wurden mehrfach nicht eingehalten. Dies führte zu einer erschwerten Kommunikation und zu weiteren zeitlichen Verzögerungen im Ablauf.